Reflexion und Selbstregulation in der therapeutischen / pädagogischen Begleitung

3-Tagesseminar am Kientalerhof

Die Wirksamkeit therapeutischer Intervention hängt vom inneren Zustand sowie der Fähigkeit zur Selbstregulation des Begleiters ab. Um einen sicheren, urteilsfreien und vertrauensvollen Raum zu schaffen, muss der Begleiter/die Begleiterin in sich selbst verwurzelt und ressourciert sein. Reflexion, Introspektion und Selbstregulation sind daher wichtige Grundlagen therapeutischer Arbeit und tragen wesentlich zur Salutogenese des Begleiter/der Begleiterin bei. Systemische Aufstellungen sind dazu eine wirkungsvolle Möglichkeit.
Diese praxisbezogene Weiterbildung bietet eine theoretische und praktische Plattform für lösungsorientierte systemische Aufstellungsarbeit. Einfliessende Elemente von körperbasierter Traumalösung nach P. Levine und Johannes B. Schmidt bereichern und vertiefen innere Prozesse.
 

Die Teilnehmenden erhalten viel Raum und Zeit, ihre persönlichen Themen in Aufstellungen einzubringen. Auch supervisorische Elemente sind möglich.
Eine besondere Bedeutung erhält die Rolle der Begleitenden.
Wie schaffen wir einen Raum der Achtsamkeit, der Zartheit, der Langsamkeit? Was bedeuten nicht-invasive Aufmerksamkeit und Absichtslosigkeit? Wie bleiben wir ressourciert? Wie können wir unserer Wahrnehmung verfeinern um das scheinbar Unberührbare zu berühren? 
In kurzen Theorieteilen werden systemisches Grundwissen nach Bert Hellinger vermittelt sowie weiterentwickelte Aufstellungsformen gezeigt und durch Grundlagenwissen zu Trauma und seinen Auswirkungen ergänzt. In praktischen Übungssequenzen erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Gelerntes anzuwenden.

  • Selbsterfahrung durch systemische Aufstellungen

  • Prinzipien der Rolle als BegleiterIn / Selbstressourcierung

  • Die Schaffung eines sicheren und achtsamen Raumes

  • Systemisches Grundwissen nach Bert Hellinger

  • Grundlagenwissen zu Trauma und seinen Auswirkungen, v.a. der körperbasiertern Traumalösung nach P. Levine und Johannes B. Schmidt

Unsere Kursziel ist, dass die Teilnehmenden

  • theoretische Grundlagen in systemischer Aufstellungsarbeit kennen

  • praxisbezogenes ergänzendes Wissen zu Folgen von Trauma in ihre Arbeit mit einbeziehen können

  • den Unterschied von familiensystemischen, innersystemischen und themenbezogenen Aufstellungen verstehen

  • über theoretisches Wissen und Übung in der Rolle des Begleitenden verfügen

  • die Grundprinzipien der körperbasierten Traumalösung verstehem

Willkommen sind

ErzieherInnen, (Heil)pädagogInnen, TherapeutInnen, SeelsorgerInnen, KörpertherapeutInnen, sowie KörpertherapeutInnen in Ausbildung